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Berlin – Meine Stadt!

Schon als Kind wollte ich immer nach Berlin. Als Jugendlicher versuchte ich dann jeden Meter Mauer abzulaufen. Die Melodien und Lieder dieser Stadt konnte ich schon als Jugendlicher singen. Paul Linke gab mit seinen Melodien den Berlinern Identität und drücke damit die Berliner Mentalität aus, wie kein anderer. Als Bundeswehrsoldat durfte ich dann nur noch auf dem Luftweg nach dem damaligen „Westberlin“ reisen. Berlin wurde somit für mich das Symbol der Teilung, Besetzung und Fremdherrschaft über das, was von Deutschland nach 1945 übriggeblieben ist und sich damals im Osten DDR nannte und heute im Westen immer noch BRD nennt. Beide Staaten wurden von den Siegermächten auf dem Gebiet des Deutschen Reiches errichtet, welches sie besetzt hielten und sollte den Deutschen ihren jeweiligen Willen aufzwingen.
Berlin war und ist aber für mich auch die Stadt, welche Preußen und damit Deutschlands große Zeit mehr symbolisiert, als jede andere Stadt. 1998 kam ich dann zunächst nach Brandenburg, was wäre Berlin ohne Brandenburg? Und 2001 mit der Eröffung der NPD-Parteizentrale im Stadtbezirk Köpenick, war ich dann endlich in der Stadt meiner Träume angekommen.

Wenn ich mit offenen Augen und geschichtsbewusst durch diese Stadt gehe, halte ich oft den Atem an und bin davon überzeugt, dass diese Stadt im einstigen Glanz als Machtmetropole wiedererstehen wird. Das wollen die Sieger und Besatzer vereint mit vaterlandslosen Gesellen und Kollaborateueren unter deutschen und berliner Politikern verhindern. Nicht umsonst sind bereits einige Stadtteile Berlins zur Brutstätte einer multikulturellen Gesellschaft geworden. Zu „No-Go-Aereas“ für Deutsche im eigenen Land mutiert, sind sie auch Symbol für alle deutschen Berliner geworden, solchen Zuständen in ihrem Bezirk entgegenzutreten. An ihnen wird der Geist der Unterwerfung und des deutschen Selbstmitleides brechen, davon bin ich überzeigt, denn was auch geschieht, „Berlin bleibt doch Berlin!“ – Dafür werden die Berliner schon sorgen. Ich hoffe darauf, dass mir immer mehr Berlinerinnen und Berliner mit ihrer Stimme das Vertrauen aussprechen, um aus dieser Stadt wieder eine deutsche Stadt machen zu können.

“Es ist nicht nötig, dass ich lebe, wohl aber, dass ich meine Pflicht tue und für das Vaterland kämpfe, um es zu retten, wenn es noch zu retten ist.”

Diese Worte, welche König Friedrich der Große in der schweren Zeit des siebenjährigen Krieges niederschrieb, sind gleichsam eingegraben in die Ehrentafeln dieser Stadt und deutscher vaterländischen Geschichte. Sie sind, seitdem sie gesprochen worden, förmlich zu einem Bekenntniswort geworden für jeden Preußen, mehr noch für jeden Deutschen, seitdem das Königreich Preußen zum Fundament des großes deutschen Vaterlandes geworden ist.

Die Fläche des Berliner Stadtgebiets hat sich im Verlaufe von über sieben Jahrhunderten um mehr als das 1200fache vergrößert: Von 73 ha im 13. und 14. Jahrhundert auf heute 88.911 ha.
Phasen besonders großer Stadtentwicklung entstanden zunächst zu Beginn des 18. Jahrhunderts, als sich im Ergebnis der Vereinigung der fünf Städte Berlin, Cölln, Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt zur »Königlichen Haupt- und Residenzstadt Berlin« die Stadt auf etwa 6,26 km² mit ca. 57.000 Einwohnern vergrößerte.
Bis dann Mitte des 19. Jahrhunderts, infolge der preußischen Bau- und Wirtschaftspolitik neue Vorstädte entstanden und sich das Stadtgebiet auf 35,11 km² vergrößerte: 1861, als der Wedding, Gesundbrunnen, Moabit und die nördlichen Teilen von Tempelhof und Schöneberg sowie ein Stück vom Tiergarten eingemeindet wurden, wodurch die Berliner Stadtfläche auf rund 59,23 km² anwuchs.

Dann 1920, als per Gesetz aus 8 Städten, 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirken die Einheitsgemeinde „Groß-Berlin“ entstand und nunmehr das Stadtgebiet von Berlin eine Fläche von 878,1 km² mit einer Bevölkerung von 3,858 Mill. umfaßte und dies trotz Kriegszerstörungen, Besatzung und Spaltung bis heute die Konturen der Metropole bildet. Nach der Teilvereinigung beläuft sich das Stadtgebiet auf 889,11 km² und die Bevölkerungszahl heute auf 3,6 Mio. Einwohner.

Berlin gehört zu den deutschen Städten, die im Ergebnis des Zweiten Weltkrieges die größten Kriegszerstörungen alliierten Bombenterrors zu beklagen hatten: die etwa
70 bis 90 Mio m³ Trümmerschutt bedeuteten :

– etwa 15 Prozent der gesamten deutschen Trümmermenge,
– 28,5 km² der Stadtfläche waren bei Kriegsende zerstört,
– ein Fünftel aller Gebäude vernichtet,

Berlin hatte im Mai 1945 nur noch 2,8 Mio Einwohner (1939: 4,33 Mio).
Die Nachkriegszeit war von der Beseitigung der Kriegsschäden und den Folgen des Vier-Mächte-Status nebst Spaltung von Berlin geprägt. Im Zuge der Besatzungspolitik kam es zu einigen Veränderungen der Berliner Grenzen und damit der Stadtgebietsfläche (Gebietsaustausche im Zusammenhang mit den Flugplätzen Gatow und Stolpe; Enklaven im Ostberliner Bereich).

Dennoch konnte Berlin weitestgehend wiederaufgebaut werden. Wenngleich der heutige Potsdamer Platz und das Regierungsviertel den Ungeist dieser Zeit durch unverzeihlich städtebauliche Sünden widerspiegeln, das Holocaustdenkmal wie ein Kainsmal Schande über diese Stadt bringen soll, so spiegeln doch das Brandenburger Tor, der Reichstag, der Zoo, das Olympia-Stadion und viele erhalten gebliebenen alten Stadtkerne der Bezirke, die Schlösser, Kanäle und Museen den Geist einer freien Stadt und damit eines freien und souveränen Deutschlands wieder. Kein Besucher dieser Stadt, kann sich diesem Flair entziehen. Vielleicht klingt es etwas großspurig, wenn ich sage, gäbe es diese Stadt nicht, träumte ich davon, dass sie eigens für mich erbaut würde. Vielleicht bin ich mit diesem Satz auch schon ein Berliner geworden?

Doch sicher ist, Berlin hat soviel zu bieten, dass ein Tourist der sich wirklich JEDE historische Sehenswürdigkeit ansehen will, auch gleich ganz hierher ziehen kann.


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