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19.01.2016

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Festung Europa – Identität verteidigen

 

Vor 150 geladenen Gästen fand am vergangenen Wochenende der gemeinsame Neujahrsempfang der NPD-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern und dem fraktionslosen Mitglied des Europäischen Parlaments, Udo Voigt statt. Unter dem Motto „Festung Europa – Identität verteidigen“ wurde in einem renommierten Hotel in Mecklenburg getagt. Unter den Gästen befanden sich Mitglieder des Parteivorstandes, allen voran der Parteivorsitzende Frank Franz, neben den zahlreichen Mitgliedern aus den Landesverbänden sowie, Förderer und Unterstützer der Partei und europapolitische Interessenten. Durch das Programm führte souverän der Vorsitzende des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Stefan Köster, MdL.

 

Als erster Redner sprach Frank Franz über die aktuelle politische Lage. Er machte klar, daß die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Partei angesichts des nun eröffneten Verbotsverfahrens größer werde, denn je. Die Partei hat sich auf das Verbotsverfahren gut vorbereitet, dem Prozeßvertreter Peter Richter steht eine erfahrene Mannschaft zur Seite, zahlreiche Juristen leisten im Hintergrund Unterstützungsarbeit. Trotz des bereits im Dezember 2012 durch die Innenministerkonferenz für den Bundesrat beschlossenen Verbotsverfahrens nahmen die Mitgliederzahlen der NPD in den letzten Monaten wieder deutlich zu. Besonders erfreulich sei die innerhalb eines Jahres zu verzeichnende Zunahme der verkauften Auflage der Parteizeitung „Deutsche Stimme“. Alles Zeichen dafür, daß an der Parteibasis alles andere als Resignation zu verzeichnen ist. Auch die politische Großwetterlage rücke die NPD wieder in den Vordergrund, da das Thema Zuwanderung die Diskussion beherrscht. In diesem Politikfeld wird der NPD bei den Wählern besondere Problemlösungskompetenz zugetraut.

 

Der zweite Redner des Tages war der mit gastgebende fraktionslose Abgeordnete des Europaparlaments Udo Voigt. Dieser konnte erstmals auf ein volles Kalenderjahr als Europaabgeordneter zurückblicken. Im Zentrum der Ausführungen stand die Entwicklung in Syrien, die eine verhängnisvolle Wirkung auf die Asylanten-Springflut des vergangenen Jahres hatte. In Syrien machte sich das verhängnisvolle Wirken der USA und ihres Vasallen EU bemerkbar. Aus eigenem Erleben schilderte Udo Voigt, wie weit die tatsächlichen Geschehnisse von der Berichterstattung in der Lügenpresse entfernt sind. Erfundene Kriegsschauplätze, die Greuelpropaganda (Stichworte: Faßbomben, Gasangriffe) mit der der rechtmäßige Präsident Syriens als Kriegsverbrecher hingestellt werden soll. Aktuelle Berichterstattung der Arbeit aus dem EU-Parlament rundete die Rede ab, wobei besonders zu erwähnen ist, daß die Europapartei APF (Allianz für Frieden und Freiheit) inzwischen offiziell anerkannt wurde. Zudem kündigte Udo Voigt die bevorstehende Eröffnung eines weiteren Bürgerbüros in Mecklenburg an.

 

Den Abschluß des politischen Teils bildete der Fraktionsvorsitzende Udo Pastörs mit seiner Rede. Kampfeslustig wie immer gab er einen Ausblick auf das wichtige Wahljahr 2016, in dem die NPD erneut in das Schweriner Schloß einziehen will. Weder das Verbotsverfahren noch das in unlösbaren Problemen steckende politische System wird das verhindern können, versprach der Fraktionschef der Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern.

 

Mit dem Auftritt eines Zauberkünstler ging der erlebnisreiche Tag in den geselligen Teil über, der von politischen Zukunftsplänen und der Diskussion wichtiger Themen bestimmt war.

 

Die NPD bot ein Bild der Geschlossenheit und der Entschlossenheit wie schon lange nicht mehr. Der Druck der äußeren Feinde sorgt dafür, daß innerparteiliche Zwistigkeiten hintangestellt werden. Ein Tag, der zur Hoffnung Anlaß gibt.



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