udovoigt.de

03.05.2016

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Europas Sicherheit wird in Syrien verteidigt

 

Udo Voigt organisiert Kongress mit Syriens EU-Botschafter im Brüsseler Europaparlament

 

 

Unter dem Motto „Syrien zwischen Toleranz und Terrorismus“ („Syria: tolerance or terrorism“) fand am gestrigen Dienstag im Brüsseler Europaparlament ein hochkarätig besuchter internationaler Kongreß statt, zu dem der NPD-Abgeordnete Udo Voigt und die europaweit aufgestellte Allianz für Frieden und Freiheit (APF; Alliance for Peace and Freedom) eingeladen hatten. Im Mittelpunkt stand dabei die Information über Hintergründe und aktuelle Entwicklung im seit 2011 währenden Syrien-Konflikt, die von westllichen Medien in der Regel verzerrt dargestellt wird.

 

Einig waren sich die Referenten, unter denen der syrische EU-Botschafter Ayman Rad und der Vorsitzende der APF, der frühere italienische Europaabgeordnete Roberto Fiore herausstachen, in der Feststellung, daß der anhaltende Krieg in Syrien vor allem ein Resultat der Einmischung von außen ist und daß „Partner“ des Westens wie die Türkei, die USA und arabische Staaten wie Qatar und Saudi-Arabien dabei ein falsches Spiel spielen. Die mit russischer Unterstützung vorangetriebene Befriedung des Landes und die Herstellung einer stabilen Friedensordnung könnten ausschließlich Sache des syrischen Volkes sein. Jedwede Diskussion über eine Abtretung von Landesteilen oder die dauerhafte Präsenz einer bewaffneten „Opposition“, unterstrich Botschafter Ayman Rad, sei indiskutabel und stelle eine „rote Linie“ der syrischen Politik dar.

 

Hintergrund des gestrigen Kongresses ist auch die inzwischen zweite Syrien-Mission patriotischer europäischer Politiker unter dem Dach der APF, in deren Rahmen erst letzte Woche zahlreiche Gespräche mit syrischen Regierungsvertretern in Damaskus geführt werden konnten. Als einzige im Europaparlament vertretene Gruppierung sucht die APF den aktiven Schulterschluß mit Damaskus und vertritt dabei die Position, daß der islamistische Terror Europa für Europa längst in gleicher Weise zur tödlichen Bedrohung geworden ist wie für den Nahen Osten und deshalb in Syrien konsequent und mit europäischer Unterstützung bekämpft werden muß.

 

Weitere Referenten waren APF-Vorstandsmitglied Hervé van Laethem, der belgische Priester Herman Maes aus dem syrischen Kloster Mar Yacub, der aus erster Hand über die Entwicklung vor Ort berichtete, der griechische Europaabgeordnete Giorgios Epitideios (Goldene Morgenröte) sowie der Sprecher der syrischen Gemeinschaft in Belgien, Lahoud Lahdo. Die Moderation übernahm der deutsche NPD-Abgeordnete Udo Voigt.

 

Berlin, 03.05.2016



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